Glockenwelt Burg Greifenstein

Denkmal von nationaler Bedeutung und
Geopunkt im GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus

Geschichte

1226
Ersterwähnung eines Rudolf von Greifenstein

1298
Zerstörung der Burg durch den Wetterauer Städtebund unter Mithilfe der Nassauer Grafen

1322
König Ludwig der Bayer belehnt Gottfried von Sayn mit dem Burgberg und erteilt Stadtrechte für Greifenstein.

1381
Nach fast hundertjährigem Streit um die Besitzrechte an der zerstörten Burg bauen die Grafen von Solms-Burgsolms und Nassau-Sonnenberg die Burg gemeinsam wieder auf und errichten den Doppelbergfried.

1432
Die Burg geht in den alleinigen Besitz der Grafen von Solms-Braunfels über und wird von dort verwaltet.

1440
Umfangreiche Bauarbeiten in der Burg, darunter Stadtmauer, Tore und Bollwerke 1480 sowie die Catharinenkapelle durch Bernhard II und Otto II von Solms-Braunfels

1593
Witwensitz der Elisabeth von Solms, Schwester des Wilhelm von Oranien

1602
Bruderteilung im Haus Solms-Braunfels. Greifenstein wird selbständige Grafschaft. Graf Wilhelm I von Solms-Greifenstein baut die Burg zum Renaissanceschloss aus und lässt umfangreiche Befestigungsanlagen errichten.

1635
Graf Wilhelm II von Solms-Greifenstein

1643
Freiheitsbrief für die Greifensteiner, Zeit der Hexenprozesse

1676
Graf Wilhelm Moritz von Solms-Greifenstein veranlasst barocke Umbauten und die Errichtung einer neuen Schlosskirche über der Catharinenkapelle.

1693
Die Linie Solms-Braunfels stirbt aus, das gesamte Braunfelser Erbe fällt an Graf Wilhelm Moritz, der nach Braunfels übersiedelt. Das Schloss Greifenstein ist seitdem unbewohnt und verfällt zur Ruine. Die Kirchengemeinde Greifenstein erwirbt und nutzt die Schlosskirche.

1969
Symbolischer Verkauf (1 DM) der Burgruine durch Graf Oppersdorf an den am 12.12.1969 gegründeten Greifenstein-Verein e.V.

1974
Erwerb des Torhauses (erbaut 1480) als Dorf- und Burgmuseum

1984
Sammlung historischer Glocken im Bollwerk „Roßmühle“

1985
Auszeichnung des Greifenstein Vereins mit dem deutschen Preis für Denkmalschutz

1987
Erwerb des 350-jährigen Bottschen Hauses und Ausbau zum Archiv und Seminargebäude des Greifenstein Vereins

2012
Eröffnung der Glockenwelt und Aufnahme als Geopunkt im GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus.

2018
50 Jahre Greifenstein Verein