Glockenwelt Burg Greifenstein

Denkmal von nationaler Bedeutung und
Geopunkt im GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus

Wanderungen

Drei-Burgen-Wanderung

Greifenstein – Lichtenstein – Beilstein

Länge der Strecke: ca. 11 km
Dauer: ca. 4 Stunden
geringe Steigungen
Parken: am Ortseingang Greifenstein

Markierung:
Auf schwarzem Grund mit weiß eine schematisierte Silhouette der Burg Greifenstein und Schriftzug Greifenstein.

drei-burgenStreckenverlauf:
Parkplatz – Straßenabzweigung Beilstein (bis Waldecke) – Waldlehrpfad (Laubwald) – befestigter Weg (200 m) – Weggabelung (links ab) – »Hohe Straße« und »Trompeters Loch« (hist. Namen) – schmaler Pfad (abwärts) – fester Holzabfuhrweg (links) – Abbiegung (220 m rechts) – Hangaufstieg (Bergkuppe) – hier: Burg Lichtenstein (Mauerreste) – abwärts (oberhalb Ulmtalsperre: kann besichtigt werden) – freier Platz – markanter Basaltstein – Abbiegung rechts – Wolfsbach überqueren (einst Grenze zwischen Königreich Preußen und Herzogtum Nassau) – Wiesengrund – Wallendorf (ältester Ortsteil von Beilstein) – Ortsstraße »Im Brühl« – Burg Beilstein.

Rückweg:
Ort Beilstein/Ehrenmal – Hundshof – Schlosskirche (Besichtigung zeitweise möglich) – Herborner Straße – Brücke – Gemeindeverwaltung – Post – Friedhofstraße (ca. 250 m) – Weg zum Eichholz – Felder (den Markierungen folgen) – Eichholzhütte – Straubersberg (425 m) – Straße Beilstein/Greifenstein (300 m) – Kreuzung halb rechts – Waldweg (Markierung folgen ca. 300 m) – Wanderweg rechts ab – nun freier Blick über das Dilltal – Burg Greifenstein.

In der Regel finden pro Saison 3 bis 4 geführte Wanderungen statt.

Hugenotten-Wanderweg

Länge der Strecke: ca. 12 km

Markierung:
Hugenottenkreuz (siehe Abbildung links)

hugenottenDer „Historische Hugenotten-Wanderweg“ beginnt in Greifenthal, Ortsteil der Großgemeinde Ehringshausen.

Am Hugenottenbrunnen, Ortseingang, überquert man die Umgehungsstraße und biegt in den Tannenweg ein. Das folgende Wegstück ist im Volksmund heute noch als „Totenweg“ bekannt. Das Hugenottendorf Greifenthal besaß in den Anfangsjahren keinen eigenen Friedhof. Die Toten wurden in Daubhausen auf dem gemeinsamen Friedhof bestattet. Der Sarg wurde auf diesem Weg getragen.

Hat man die etwas ansteigende Strecke bewältigt, biegt man nach links ab, in Richtung Daubhausen. Im Dorf besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Hugenottenkirche (Anmeldung bei Karl Neuweger, Tel. 0 64 43 / 37 21).

An der Kirche folgt man der Beschilderung nach rechts (Ulmer Straße) in Richtung Welscher Born. Nach ca. 1,5 km sanft bergauf führender Wegstrecke biegt man nach links ab und ereicht nach 15 – 20 Minuten den Welschen Born. Das in der Nähe liegende frühere Jagdschloss des Hauses Solms-Braunfels, die „Dianaburg“, kann mit einer kurzen Wegverlängerung erwandert werden.

Vom Welschen Born folgt man der „Hohen Straße“, früher ein wichtiger Handelsweg, der von Frankfurt nach Köln führte. Sobald man den Wald verlassen hat, geht man einige Meter nach rechts und über einen Wiesenweg abwärts. Die Straße wird überquert und nach wenigen Metern biegt man beim alten Forsthaus auf einen gut befestigten Wanderweg und folgt der Beschilderung bis zum Krankenhaus „Waldhof Elgershausen“.

Das Gelände wird durchquert und die alte Landstraße führt nach Greifenstein. Hier endet der Hugenotten-Wanderweg. Es besteht die Möglichkeit zur Burgbesichtigung und zur Rast in der örtlichen Gastronomie. Im Burgmuseum lädt die „Hugenottenstube“ zum Besuch ein.

Mit dem Bus oder Taxi kann man zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Greifenthal zurückkehren. Wer den Weg zu Fuß beenden möchte, folgt der blauen Linie auf der Karte.

Bitte zu beachten:

Die Begehung der ausgeschilderten Wanderwege erfolgt auf eigene Gefahr. Es besteht keine Haftung bei Unglücksfällen, Beschädigungen, Verlusten oder sonstigen Unregelmäßigkeiten. Im Sinne unserer Umwelt: Bitte bleiben Sie auf den Wegen und benutzen Sie die Abfallkörbe!

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